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ARDF ist die Abkürzung für Amateur Radio Direction Finding, was auf Deutsch soviel bedeutet wie Amateurfunk-Peilen; oft wird das auch als "Fuchsjagd" bezeichnet. Dabei geht es darum, zu Fuß und in möglichst kurzer Zeit eine Anzahl versteckter Kleinsender zu finden. Die Weglänge liegt dabei zwischen 5 und 10 Kilometer. Zur Teilnahme an einem Bewerb ist der Besitz einer Amateurfunklizenz nicht notwendig.

Es werden nicht nur lokale Bewerbe veranstaltet, sondern es gibt ebenso internationale Bewerbe und sogar eine Weltmeisterschaft. Genauere Informationen über diesen Teil des Amateurfunks sind hier zu finden.


Zur Teilnahme an einem Fuchsjagd-Wettbewerb sollte man, abhängig vom ins Auge gefaßten Ziel, ein paar Dinge beachten:
  • Zweckmäßige Kleidung. Es kann gelegentlich auch einmal über Stock und Stein oder durch ein paar Brennesseln gehen, weshalb passendes Schuhwerk sowie eng anliegende Kleidung angeraten sind.
  • Erfahrene Fuchsjäger nehmen außerdem noch folgende hilfreiche Gegenstände mit:
    - A4-Schreibunterlage und Bleistift für die Geländekarte
    - Einen Kompaß zum Übertragen der Peilungen in die Karte
    - Ein kleines Geo-Dreieck zum Zeichnen der Peilstrahlen auf der Karte
    - Eventuell ein GPS-Gerät zum Ermitteln des genauen Standortes
    - Ein Mobiltelefon, oder, wenn man schon im Besitz der Amateurfunk-Lizenz ist, ein Handfunkgerät für den Fall, daß etwas Unerwartetes passiert
Neben der persönlichen Ausrüstung ist für die Fuchsjagd noch ein Peilempfänger notwendig. Den kann man entweder selbst bauen oder aber ausborgen, denn bei vielen Veranstaltungen gibt es eine beschränkte Anzahl von Leihpeilern. Wie man mit dem Peiler umgeht, ist bei
http://ardf.darc.de/download/files/seminar1.pdf
ausführlich beschrieben.

Hat man sich entschlossen, einen Peiler selbst zu bauen, so ist ein entsprechender Bauvorschlag für ein 80-m-Gerät hier zu finden. Dazu ist Erfahrung im Bau von elektronischen Geräten sehr hilfreich. Hinweise zur Herstellung der dazu notwendigen Leiterplatte sind im Verzeichnis TECHNIK/WERKSTATT/TIPPS hinterlegt.
Die derzeit wohl besten Peilempfänger für 80 m und 2 m hat Nick Roethe, DF1FO entwickelt. Diese Geräte erfüllen so gut wie alle Wünsche eines anspruchsvollen Läufers, man muß sie jedoch ebenfalls selbst bauen.
 
     
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