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Jeder, der sein Steckenpferd als Funkamateur pflegt, kommt wenigstens zeitweise nicht um eine
Art von Werkstatt herum, sei es auf dem Küchentisch oder im gut eingerichteten Hobbyraum.
In diesem Verzeichnis sind Beiträge gesammelt, die zum einen Hinweise geben, wie sich dieses
oder jenes kleine Problem lösen läßt, auf das man beim Bau von Geräten stößt, und zum anderen gibt
es hier einige Bauvorschläge für Werkstatt-Zubehör, das uns das mitunter schwere und gefährliche
Leben in der Werkstatt leichter macht.
Eine altbekannte Tatsache ist, daß viele Kollegen aus unserer Zunft mit der Mechanik - sagen
wir es so, wie es ist - auf Kriegsfuß stehen oder sie zumindest als eine lästige Nebensache
erachten. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Menschen, die diese Gründe anführen.
Viele der Argumente sind aber auf Erfahrungen zurückzuführen, die irgendwann bei der Arbeit mit
unzureichendem Werkzeug gemacht worden sind, getreu dem Sprichwort "Aus Nichts wird nichts". Oder
andersherum: das Ergebnis einer jeden Arbeit wird nicht viel besser sein als das verwendete
Werkzeug. Das gilt ganz besonders für uns, die wir mit den unterschiedlichsten Materialien zu tun
haben. Und wer hat schon dauerhafte Freude mit dem Ergebnis der eigenen Arbeit, wenn man dem
Produkt den Murks von weitem ansieht?
Beim Werkzeug zu sparen ist jener Weg, der in vielen Fällen schnurstacks zum Mißerfolg führt.
Diejenigen, die Geräte erfolgreich selbst bauen, haben deshalb für ihr Werkzeug etwas mehr Geld
ausgegeben und ihre Erzeugnisse sind dann so, daß sie von fabriksmäßig hergestellter Ware kaum zu
unterscheiden sind, ja mitunter sind sie sogar besser.
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